Unternehmensnachfolge – Wie steuern Sie das?
Posted on May 28th, 2009 in Uncategorized by businessblogger || No Comment
Die rechtzeitige Regelung der Unternehmensnachfolge ist gerade für Familienunternehmen von essentieller Bedeutung. Vielmals wird die Unternehmensnachfolge hinausgezögert, was im Falle eines frühzeitigen Ablebens des Unternehmers für die Familie schwerwiegende Folgen haben kann. Daher empfiehlt es sich für jedweden Unternehmer, an die eigene “Rente” zu denken und rechtzeitig die Unternehmensnachfolge zweckmäßig zu steuern. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn in der Familie kein möglicher Nachfolger zu finden ist.
Wenn die Unternehmensnachfolge langfristig geplant wird, bleibt zur Genüge Zeit, einen geeigneten Eigentümer zu suchen und den Ausstieg des Alteigentümers sauber zu gestalten. Bei einer überhasteten Regelung der Unternehmensnachfolge kann es eher passieren, dass die Firma abgegeben werden muss und sich durch die Hast nur ein schwacher Preis erzielen lässt. Dabei sind langjährig erfolgreiche Familienunternehmen für junge Unternehmer gerade insbesondere attraktiv, da sie über einen großen Kundenstamm und einen erfolgreichen Namen verfügen. Wenn ein Unternehmer mit einer eigenen Firma von Null startet, muss das eigene Renommee erst träge aufgebaut werden, was oft massenhaft Zeit und Geld erfordert.
Um die Unternehmensnachfolge langfristig zu steuern, gibt es viele Möglichkeiten. Zum Beispiel kann ein Rechtsanwalt mit der Suche beauftragt werden oder es kann eine simple Anzeige in den Fachmedien geschaltet werden. Weiter bietet sich auch die Recherche in Online-Börsen für die Unternehmensnachfolge an, die spezialisiert Unternehmen mit möglichen Nachfolgern zusammenbringen. Zum einen kann die eigene Firma in einer Online-Börse veräußert werden oder es werden direkt potenzielle Jungunternehmer für die Unternehmensnachfolge gesucht, mit denen dann spielend Kontakt aufgenommen wird.
Die Unternehmensnachfolge selbst kann über verschiedene Möglichkeiten geregelt werden. So kann z. B. ein Übergang in Etappen erfolgen. Dabei zieht sich der Alteigentümer in unterschiedlichen Stufen aus dem Geschäftsleben zurück und coacht den guten Unternehmen in der Übergangsphase. Der Nachfolger kann dabei die finanzielle Seite auch in Teilraten managen, analog der übernommenen Teilstufen. Eine weitere Auswahlmöglichkeit ist die sofortige Komplettübernahme zu einem bestimmten Zeitpunkt und damit der komplette Übergang der Verantwortung auf den geeigneten Besitzer. Auch die finanzielle Beteiligung eines anderen Unternehmens und die Übernahme einer zeitweiligen Beraterfunktion des Alt-Unternehmens ist ein mögliches Szenario.